Verlassen Sie Ihre Komfortzone – eine Ermutigung

Haben Sie schon von Panik-und Komfortzone gehört? Und was das mit der eigenen Entwicklung und mit Lernen zu tun hat?
Genau: In der Panikzone lernen Sie NICHTS. Sie machen zu, dicht, frieren ein, verfallen in gewohnte Muster und versuchen alles, um wieder in gewohnte Gewässer zu kommen. In Ihrer Komfortzone lernen Sie auch -genau – NICHTS. Nur, wenn Sie die Komfortzone etwas verlassen und etwas Neues wagen, dann entwickeln Sie sich.

Ich hatte gerade Gelegenheit, dies wirklich zu erfahren: Ich war 1 Woche segeln. (auf dem IJselmeer, wunderbar). Kann ich segeln? Nein. War ich früher schon mal segeln? Ja, 3 x. Waren das gute Erfahrungen? Von ok bis schrecklich. Aber warum nicht nochmal wagen?

Leute, die mich kennen wissen, mein Gehirn funktioniert besser als meine Körperbeherrschung. Kopf und Hand sind nicht in einer geraden Linie verbunden, Balance ist nicht meine Stärke. Beste Voraussetzungen für Segeln :). (Ach ja, ich liebe das Wasser und kann gut schwimmen)

Start der Reise: Windstärke 6! Ich wusste weder, was ich als neu-ernannte Leichtmatrosin zu tun hatte, um den Skipper beim Segelhissen zu unterstützen noch war ich in der Lage, ad hoc Befehle in die Ruderpinne zu lenken  (alle Segler entschuldigen bitte die unfachmännische Sprache). Ich dachte, ich komme langsam an…und war 1 min später in Schräglage. Ich konnte nicht einschätzen, welche Konsequenzen meine Fehler haben können. Ich war in meiner Panikzone und es war eine Leistung, trotzdem dabei zu bleiben, und so gut zu unterstützen, wie es mir möglich war.

Mein Kopf konnte in dem Moment nur sehr eingeschränkt lernen. Was den Auftrieb gab: Am nächsten Tag ging es weiter. Ich musste wieder ran, weil wir zu zweit waren und auch der beste Skipper nicht Segel hissen und gleichzeitig steuern kann. Ich wollte in dem Moment nicht unbedingt segeln, aber ich WOLLTE weitermachen. Nicht aus Ehrgeiz, sondern für einen schönen Urlaub. (Und dem habe ich bekommen!)

Die nächsten Tage waren ruhig. Es gab immer noch genug Gelegenheiten, aus meiner Komfortzone zu sein.Die Besonderheit für mich: Es fällt mir leicht, geistige Komfortzonen  zu verlassen, körperliche weniger. Und genau dies war das Tolle: Ich hatte danach so Einiges neu gewagt und neue Fähigkeiten erworben. Dies macht mich stolz und ich fühle mich reich. Und noch nachhaltiger war die Freude, weil mein Skipper meine Fortschritte gesehen hat, egal wie klein sie auch waren. (Alle Chefs unter Ihnen: Das motiviert. IMMER!)

War es erholsam? Klar, auch, absolut. Und: Direkt nach dem Urlaub wusste ich noch nicht, was ich auf die Frage: “Wie wars?” antworten sollte. Es brauchte eine Verarbeitung. Wie jede neue Erfahrung. Lernen braucht Verarbeitung, Lernen ist immer ein Prozess.

Wagen Sie sich aus Ihren Komfortzonen! Und stellen Sie sicher, dass Sie Menschen um sich haben, die Ihre Erfolge und Ihren Mut sehen und schätzen!

Was denken Sie ? Was sind Ihre Erfahrungen?

Herzlich, Anne Niesen

Übrigens.:
Ich bin nach wie vor überzeugt: Feedbackbögen (ohne Nachfassen, ohne Denkpause) sind kontraproduktiv zu Trainingserfolg. Leute, die gemütlich in ihrer Komfortzone verbleiben dürfen (= nicht wirklich lernen), werden ein Training fast immer mit sehr gut bewerten. Fordert ein Training sie heraus, fühlen sie sich nicht gut – und werden das Training direkt danach entsprechend bewerten.
Riskiere ich dies als Dienstleisterin, bekomme ich möglichweise keinen weiteren Auftrag. Ein Dilemma.

 

 

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Sichtbar sein

Liebe Leser*innen,

an Ideen hat es nicht gemangelt und doch ist es lange her, dass ich geschrieben habe aus vielen unterschiedlichen Gründen. Ich habe beschlossen, von nun an persönlicher zu schreiben als bisher. Dies wird manche abschrecken und andere wird es ansprechen.
Ich bin vieles, aber nicht Marketingjargon oder Big Talk. Ich finde es wichtig, als Person sichtbar zu sein. Die, die mich kennen wissen: Ich kann auch gar nicht anders.
Meine Erfahrung hat immer wieder bestätigt: Wenn Werte passen und die Chemie stimmt, stimmt auch die Zusammenarbeit und die Beziehung. Ansonsten hilft alle Kompetenz nur wenig.

Was mich interessiert: Was finden Sie besser? Eine Anrede per Sie oder eher das persönlichere Du? Ich finde für beides sehr gute Argumente.

Herzlich, Anne Niesen

 

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“Lassen Sie mich doch in Ruhe mit Ihrer Haltung” – wirklich?

Kennen Sie das, von sich selbst vielleicht? Viele wollen “Tools”, Werkzeuge, um endlich besser kommunizieren zu können (was auch immer das heißt), um international erfolgreich zu sein, um den Wandel zu implementieren.

Schön und gut, können Sie haben, entgegne ich gerne. Nur: Ohne Haltung ist jedes Tool wertlos. Es wird nicht greifen, keine Wirkung zeigen oder gar kontraproduktiv sein.

Warum? Und was ist diese Haltung eigentlich?
Gute Frage. Schwammig, schwer zu greifen, nur mit dem Bauchgefühl erspürbar und auch so unterschiedlich und vielschichtig.

Beispiel Kommunikation – Haltungsfragen:

  • Wollen Sie wirklich verstehen?
  • Haben Sie wirklich Interesse am Gesprächspartner? An anderen Menschen?
  • Wollen Sie mit Ihrer Kommunikation Brücken bauen, zueinander kommen? (denn dafür ist sie da, idealerweise)

Können Sie diese Fragen mit einem ehrlichen Ja beantworten, dann helfen Ihnen Fragetechniken, Kommunikationsmodelle etc. weiter.Wenn nicht, hilft Ihnen kein Kommunikationsmodell der Welt.

Alle Tools, egal für welches Gebiet,  nutzen Ihnen nur, wenn Sie bereit sind, über sich selbst nachzudenken: Was sind mögliche eigene Blockaden? Welche eigenen Muster und Wertvorstellungen könnten einem Gelingen im Weg stehen oder es beflügeln? Was passt zu mir und warum?

Und immer gilt: Menschen merken sofort, wenn Sie Tools einsetzen, ohne Interesse an ihm, dem Menschen zu haben. Das ist hochmanipulativ und kann leicht das Gegenteil bewirken. Gut so!

Also: Springen Sie über Ihren Schatten und gönnen Sie sich eine Runde Selbstreflexion – zu Ihrem eigenen Nutzen! Tools bekommen Sie dann auch, versprochen.

 

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Getting the most out of your business meetings with Germans

National culture and company culture have a much bigger impact on meetings than many people think. Do you have good, or perhaps even advanced English skills? Great, that will certainly make your life easier. Is that all you need to know? Certainly not. International meetings deserve much more focused attention than they normally receive and require a different skill set to national meetings.

In workshops I often check whether past meetings led to the desired mutual understanding and commitment. Funnily enough, although everybody THOUGHT that everything was in place, in reality, they often acted upon different understandings and emotions ran high.

This blog post is about the more obvious hands-on aspects of German meeting culture; the basics, that will help you when taking part in a business meeting in Germany with a majority of German participants. For team meetings you will need to look into a more complex skill set, reflect upon your own cultural values and their impact on conducting meetings, and know how to best bridge the gap.

How Germans see Dutch meeting culture
I asked Germans with work experience in the Netherlands about meeting culture and perceived differences to Germany. Here is a collection of their answers:

  • The atmosphere is usually quite relaxed. Rather informal compared to Germany.
  • It is not unusual for people to arrive late, some even walking in with a coffee in their hand chatting.
  • The Dutch wanted Q&A sessions, but I never did them, because what followed were wild discussions.
  • A lot of discussions, everybody says what they think, even if it is not very relevant to the topic.
  • Not many things are standardized (agenda, minutes etc )
  • People may or may not be prepared.
  • Decisions are taken in the meeting straightaway
  • Very informal. Bosses not recognizable as bosses, actually a bit more guidance would be helpful. Especially with the discussions – they take up far too much time.

As tends to be the case, these comments are heavily loaded with cultural perspectives and judgements. You can in away learn a lot about the commentators’ culture and expectations, when you think about it.

The German perspective: An effective and professional meeting
So, what is considered to be an effective and professional meeting in most (traditional) German environments? If you have ever taken part in a German meeting you will most likely have experienced the following:

  1. Scheduling: often long term.
  2. Preparation: agenda sent out in advance. People are expected to prepare for the various topics.
  3. Facilitation: leader guides throughout the meeting.
  4. Small Talk: none or close to none. (‘Did you get here all right? Fine, let’s start’)
  5. Agenda: strictly followed in linear order, no deviations from original agenda.
  6. Start and end: as scheduled.
  7. Time: kept (also for discussions).
  8. Experts in the field are asked for their opinions. Short discussions may follow depending on the time the facilitating leader gives to the topic.
  9. Action points: usually collected and agreed on. Possible decisions are taken later in a different circle or by the manager.
  10. Leaders/Managers: lead throughout the meeting, set tone, pattern and structure and sum up final decision. (= take final decision)
  11. Hierarchy: clearly visible (and expected to be). People expect managers to be visible as managers and to take decisions after listening to different opinions.

How to impress (many) Germans:

  • Be well prepared.
  • Always back up your ideas with facts, research or examples.
  • Be happy to give your opinion, when the head of the meeting asks for it. Otherwise, in many cases, staying quiet might be the better option.
  • Say something if you have something of substance to add. Mere ‘opinion’ might not be highly valued. (especially in technical, traditional environments)
  • Be visible as an expert in your field.
  • Business-like approach .
  • Always be on time. With clients: 10 mins before the meeting.
  • Avoid last-minute cancellations or short-notice visits if possible. Of course, both might actually make sense if agreed to from both sides.
  • Dress formally. Business dress tends to be rather formal especially when visiting clients or meeting the higher ranks.
  • Be prepared for details: Most Germans want to understand everything in depth.
  • Strictly follow up and respect deadlines.
  • Always send a specialist/expert too. Experts are highly valued in Germany and build trust.
  • Keep to the time lines given.

The key points to impress Germans during a meeting are structure, low-risk approach, expert approach, hierarchy and thoroughness.

Does this match your experience? I am happy to receive your comments and feedback. Of course things might be different. You need to trust your gut feeling, observe and adapt flexibly.If you are Dutch: Maybe as a Dutchman flexibility is one of your major strengths.(And should you be not – maybe yours too!)

[This post first appeared on the blog of my Dutch networkpartners Akteos (Amsterdam) – thus the Dutch-German comparison.]

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Coaching ist nur was für Loser! – von wegen!

Ich trage viele verschiedene Kompetenzhüte in meiner Tätigkeit: Mal bin ich interkulturelle Expertin für Sie, mal Konfliktberaterin, mal Japankennerin, mal diejenige, die einen Prozess mit Ihrem Team gestaltet oder ein Training zu International Communication Skills aufsetzt. Das sind die Produkte.

Meine Kompetenzen als Coach begleiten mich, egal, was ich tue. Coach IST man (oder nicht). Eine kleine Spontanumfrage hat ergeben: Coach ist ein Begriff, mit dem nach wie vor nicht viele etwas wirklich anfangen können, der häufig negativ besetzt ist (“Wenn mans nicht packt, geht man zum Coach und lässt sich gehirnwaschen”). Der Begriff Coach ist nicht geschützt, dh egal, ob jahrelange professionelle Ausbildung und hohe Kompetenz oder nicht: Jede/r darf sich Coach nennen. Das ist nicht gut für das Image, klar. Ich selbst bin seit 2003 zertifiziert als Coach und habe seitdem nie aufgehört, mich weiterzubilden. Ein guter Coach muss sehr gut ausgebildet sein, braucht eine hohe Kompetenz, einen gut gefüllten Methodenkoffer und viel Empathie. Coach sein ist Haltung: Wie gehe ich an Aufträge ran? Wie sehe ich Menschen? Welche Methodiken setze ich wann ein? Welcher professionellen Ethik fühle ich mich verpflichtet? Wann sage ich Nein zu einem Auftrag?

Gestern wurde ich gefragt: Warum sind Sie so gerne Coach, warum machen Sie das mit so großer Leidenschaft? Meine Antwort: Der Coachee hat IMMER einen Nutzen davon. Wenn der Coachee etwas für sich verändern will, wird er oder sie mit greifbaren, umsetzbaren Ergebnissen nach Hause gehen. Ein klarer Prozess mit Zielen, Transferprüfung und Evaluation. Ich begleite die Umsetzung von Lösungsideen. Und: Die Menschen, die zum Coaching kommen, wollen wirklich etwas für sich. Es sind immer die guten, die richtig guten Führungskräfte oder Verantwortungsträger (egal in welcher Position und in welchem Beruf). Zum Coaching kommen die, die einmal eine andere Meinung hören wollen, die eine neue Perspektive auf sich und ihre Ansätze möchten, die bereit sind und stark genug sind, sich selbst Fragen zu stellen. Das sind FÜHRUNGSQUALITÄTEN. Im Coaching kann man nicht unbeteiligt sitzen und hoffen, dass die Zeit umgeht möglichst gesellig. Coaching ist anstrengend, denn Sie müssen mitdenken, sich Fragen stellen, sich Fragen stellen lassen, anders an die Sache herangehen als normal, sich aus Ihren Bahnen herausbewegen. Das kann natürlich auch großen Spaß machen und gelacht wird auch häufig. Aber gemütlich, gemütlich ist es nie. Coachees sind die Starken, die echten Führungskräfte!

Mir macht es so große Freude, weil ich einerseits das Praktische, Umsetzbare liebe. Andererseits habe ich eine große Fähigkeit dafür, die anderen Ebenen mitzuhören, -fühlen, -denken und mitzubekommen, wenn es nicht an Tools und Umsetzungsideen fehlt, sondern irgendetwas Anderes verhindert, dass die tollen Ideen umgesetzt werden. (Häufig: Perfektionismus, es 100% machen wollen). Wir arbeiten an dem, was hilft. Und der Coachee entscheidet immer, wie weit er gehen möchte, was er tun will.

In kurz: Coaching nutzt IMMER – unter der Voraussetzung, dass der Coach sehr gut ausgebildet ist und der Coachee etwas für sich möchte und bereit ist, umzudenken.

Haben Sie MUT und probieren Sie etwas Neues für sich aus. Nach 1-2 Sitzungen beschließen wir gemeinsam, ob es wirklich Nutzen bringt (In den vielen Jahren haben wir nur 1 x da nicht weitergemacht!)

Bis bald!

PS Noch gilt mein Frühlingsangebot. Hatten Sie meine Email erhalten?

 

 

 

 

 

 

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Für Ihre “Toolbox”: WOOP – eine wirksame, griffige Methode zur Zielerreichung

Stichworte: Zielerreichung, Selbstmotivation – das passt doch zu den guten Vorsätzen zu Jahresbeginn oder zu allen Zielen, die Sie gerne erreichen möchten. Und genauso wie ich, kennen Sie bestimmt die Situation: Das Ziel ist klar, aber irgendetwas bringt Sie immer wieder vom Weg ab.
Die Psychologie -Professorin Stefanie Oettingen hat durch Studien bestätigt, was als Erkenntnis nicht ganz neu ist (und doch immer wieder angepriesen wird): Positives Denken und Zielvisualisierung alleine führen nicht zum Ziel. Also nach dem Motto: ‘Stell dir vor, wie du dich fühlst/wie du aussiehst, wenn du 3 x die Woche Sport machst’ oder “ich lerne jetzt jeden Tag 30 neue Vokabeln” und schwups, rührt sich der innere Schweinehund nicht mehr. Das funktioniert so nicht. Und dies wissen und kennen wir vermutlich (fast) alle. Natürlich hilft so ein positives Bild ein wenig, aber eben nicht ausreichend. Außer wir haben richtig Lust auf die Umsetzung unserer Idee und nichts steht ihr im Weg.
Stefanie Oettingen hat eine Methodik, die uns Coaches sehr vertraut ist, in ein griffiges, gut umsetzbares Konzept gefasst: WOOP (Wish – Outcome – Obstacles – Plan)
Schritt 1: Wish (Wunsch): Formulieren Sie ganz in Ruhe einen Wunsch, der realistisch und erreichbar ist. Wichtig ist hier wirklich die Ruhe, möglichst alleine, Augen geschlossen, wenn Musik hilft, dann mit Musik.

Schritt 2: Outcome (Ergebnis): Gleiche Ruhe. Malen Sie sich aus, was wäre, wenn dieser Wunsch Wirklichkeit würde. Was wäre dann gut? Wie geht es Ihnen dann? Je mehr “Farbe” Sie ins Bild bringen, je besser.

Jetzt kommt der nächste Schritt, der für einen Erfolg unerlässlich ist:
Schritt 3: Obstacle (Hindernis): Was könnte Sie davon abhalten, zum Ziel zu kommen? Wie stehen Sie sich u.U. selbst im Weg? Welche Entschuldigungen und Abers fallen Ihnen sofort oder nach Nachdenken ein? Welches Ihnen typische Verhaltensmuster könnte zum Hindernis werden? Seien Sie ehrlich mit sich. Es geht um Ihre Wünsche und Ziele!

Schritt 4: Plan: Schauen Sie sich Ihre Hindernisse an und priorisieren Sie. Dann schreiben Sie auf: Welche Schritte muss ich konkret und aktiv gehen, was muss ich konkret tun, um mit diesem Hindernis/an diesem Hindernis vorbei zu meinem Wunsch zu gelangen? Welche eine wirksame Aktion fällt mir ein, um dieses Hindernis zu umschiffen?
Also eine Art Action Plan, der Ihre eigenen Emotionen, Ihre eigene Psyche mit einbezieht.
(Im Gegensatz zu vielen Planungen, die versuchen, sich auf Fakten zu beschränken. Keine Chance für ein positives Ergebnis!)

Wie immer freue ich mich über Rückmeldungen, eigene Erfahrungen, kritische Anmerkungen und natürlich auch positive Kommentare. Diese Methode klappt mit ein wenig Übung sehr gut alleine. Wenn Sie merken, dass Ihnen immer wieder eigene innere Muster, gut antrainierte Verhaltensweisen oder auch äußere Umstände, die Sie möglicherweise doch beeinflussen können, ein Bein stellen, dann helfe ich Ihnen als erfahrener Coach weiter. Oder auch, wenn Sie es sich einfacher machen und den Weg nicht alleine gehen möchten. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Email!

Viel Freude beim Ausprobieren!

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Nur MUT!

Lange Zeit ruhte dieser Blog. Hierfür gab es Gründe: 3 Monate schrieb ich  einen privaten Blog, meinen Reiseblog. Ja, 3 Monate war ich auf Reisen. Vor dieser Zeit wollte ich mich bei meinen Kunden und Leserinnen abmelden. Mir wurde geraten, diese Reisepläne nicht an die große Glocke zu hängen. Dies sei schlecht für mein professionelles Image. Damals habe ich darauf gehört. Heute frage ich mich: Warum eigentlich? Was soll daran bitte unprofessionell sein? Das Gegenteil ist der Fall. Und ich möchte Ihnen sagen: Haben Sie MUT, das zu machen, was Sie für sich als richtig erkannt haben.

Von Vorne: Ich habe mir diese 3 Monate „away from the usual“ zum 50. Geburtstag geschenkt.
Ziele: Neue Inspirationen, Dinge mal wieder zum ersten Mal erleben, mal wieder aus der persönlichen Komfortzone heraustreten ( ohne Leistungsbezug), andere Menschen treffen und die persönlichen Überzeugungen in Frage stellen (lassen). Darum ging es mir und dies ist grandios gelungen.
Ich bin verändert zurückgekommen, weil ich wollte, dass dies Erfahrungen und Begegnungen die Chance haben, mich zu verändern. Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt, neue Horizonte haben sich eröffnet und ich bin zurück mit ganz viel ENERGIE und LEBENSLUST. (und damit auch Arbeitslust).

Finden Sie dies unprofessionell? Ich nicht – im Gegenteil. Ich nenne dies „Walking the Talk“ aller meiner Erkenntnisse als Coach.

Meine Erfahrung: Je negativer Menschen im Vorfeld auf meine Idee reagierten, desto mehr konnte ich eine Sehnsucht spüren nach MEHR, nach SINN, nach ABENTEUER.

Es braucht MUT zu springen. Schon vor einem Jahr hatte ich diese Idee – und sie mir immer wieder ausgeredet aus vermeintlich vernünftigen Gründen. (Rausziehen als Selbständige? Unmöglich. Reisen mit 50? So ein Unfug. Was soll das? Nutzen ungewiss etc etc). Mein Geburtstag lieferte mir dann quasi die Ausrede: Jetzt mache ich das!

Alles hat eine Konsequenz, das ist ja klar. Natürlich merke ich es auch an Kundenanfragen. Natürlich hat es Geld gekostet und ich habe nichts verdient.
Jedoch: Der nicht-monetäre Gewinn übersteigt für mich bei weitem die Kosten. Es war die beste Entscheidung und goldrichtig. Und im Endeffekt bestimmt auch goldwert: Denn ich bin nun wieder wirklich „da“, möchte Dinge anschieben, bewegen, freue mich wieder auf neue Projekte und Möglichkeiten. Und nicht zuletzt: Ich freue mich auch auf die Menschen, die ich treffe. Und als Coach uns Moderatorin kann ich nur dann gut sein, wenn ich mit dem Herzen dabei bin und mit und für die Menschen, die ich treffe, etwas Gutes erreichen möchte. Davon bin ich fest überzeugt.

Sie tragen sich auch mit einem „verrückten“ Gedanken? Lassen Sie sich nicht abbringen!
Sie wollen die inneren Hürden, Abers, Ängste zur Seite räumen mit meiner professionellen Unterstützung?
Coaching geht auch ad hoc und per Telefon, natürlich auch außerhalb der Bürozeiten: Rufen Sie mich an und lassen sich nicht von Ihrem vollen Terminkalender abbringen! Hürde Nr. 1 gemeistert! (01792269196) Auf bald!

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